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Social Media Star Joseph Lam verhaftet: Großer Skandal um JPEX-Kryptobörse in Hongkong

Joseph Lam verhaftet und mit JPEX-Krypto-Investigation in Verbindung gebracht

Die Beh√∂rden in Hongkong haben den Social-Media-Influencer Joseph Lam (Lin Zuo) wegen seiner Verwicklung in die problematische Kryptob√∂rse JPEX festgenommen. Lam, ein ausgebildeter Anwalt, der sich zum Versicherungsvertreter umgeschult hat, geh√∂rt nach Berichten zu den sechs Personen, die im Zusammenhang mit der B√∂rse von den Beh√∂rden festgenommen wurden. Die Festnahmen erfolgten am Montag durch die Hongkonger Polizei, nachdem √ľber 1.000 Investoren im Zusammenhang mit dem Fall Bericht erstattet hatten. Den Berichten zufolge werden die potenziellen Verluste auf bis zu 1 Milliarde Hongkong-Dollar (128 Millionen US-Dollar) gesch√§tzt.

Lam soll innerhalb einer Kryptow√§hrungs-Investmentgruppe mehrere Strategien vorgestellt haben, laut einem unbest√§tigten Bericht. Ein angebliches Opfer namens Miss Chen wurde angeblich davon √ľberzeugt, 100.000 Hongkong-Dollar (12.800 US-Dollar) in Kryptow√§hrungen zu investieren. Das Kommerzielle Kriminalit√§tsteam der Polizei durchsuchte Lam’s B√ľro im Entertainment Building in Central und konfiszierte dabei verschiedene Beweismittel, darunter einen Plastikbeutel mit Banknoten.

Vor seiner Verhaftung hatte Lam am 15. September ein Treffen mit der Polizei, um seine Verbindung zu JPEX zu kl√§ren und bei der R√ľckgewinnung von Geldern von der Handelsplattform zu helfen. Er bestritt angeblich die Vorw√ľrfe, dass er ein Partner bei der B√∂rse sei, und leugnete eine Beteiligung an der Plattform.

JPEX stoppt Transaktionen vor√ľbergehend

Die Kryptow√§hrungsplattform JPEX hat angesichts einer laufenden Untersuchung der Hongkonger Strafverfolgungsbeh√∂rden vor√ľbergehend einige ihrer Handelsaktivit√§ten eingestellt. Laut offizieller Erkl√§rung k√∂nnen Investoren ab Montag √ľber die Earn Trading-Schnittstelle keine neuen Auftr√§ge mehr erteilen, insbesondere f√ľr bestimmte Wealth Management-Produkte. Dar√ľber hinaus befindet sich JPEX derzeit in Gespr√§chen mit Drittanbieter-Marktmachern, um ein Liquidit√§tsproblem zu l√∂sen.

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Die Untersuchung durch die Hongkonger Strafverfolgungsbeh√∂rden geht auf eine √úberweisung der Securities and Futures Commission (SFC) zur√ľck, der Finanzaufsichtsbeh√∂rde in Hongkong. Die SFC behauptet, dass JPEX Gesch√§fte in der Stadt ohne die erforderliche Lizenzierung durchf√ľhrte. Dies war die erste derartige Warnung der Aufsichtsbeh√∂rde seit Hongkongs Bestrebungen, ein Kryptow√§hrungszentrum zu werden. Die Aufsichtsbeh√∂rde erhielt auch Beschwerden von Privatanlegern, die Schwierigkeiten hatten, virtuelle Verm√∂genswerte von ihren JPEX-Konten abzuheben, sowie Berichte √ľber ge√§nderte und reduzierte Kontost√§nde.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wer ist Joseph Lam?

Joseph Lam ist ein Social-Media-Influencer und ehemaliger Jurist, der nun als Versicherungsagent tätig ist. Er wurde wegen seiner Verwicklung in die Kryptobörse JPEX von den Behörden in Hongkong festgenommen.

Was wird Joseph Lam vorgeworfen?

Joseph Lam wird vorgeworfen, innerhalb einer Kryptow√§hrungs-Investmentgruppe verschiedene Strategien pr√§sentiert und ein Opfer dazu √ľberredet zu haben, 100.000 Hongkong-Dollar in Kryptow√§hrungen zu investieren.

Was ist JPEX?

JPEX ist eine Kryptow√§hrungsb√∂rse, die vor√ľbergehend einige ihrer Handelsaktivit√§ten eingestellt hat. Die B√∂rse steht unter Untersuchung der Hongkonger Strafverfolgungsbeh√∂rden und der Finanzaufsichtsbeh√∂rde (SFC) aufgrund von Vorw√ľrfen, dass sie Gesch√§fte ohne die erforderliche Lizenzierung durchf√ľhrte.

Welche Probleme gab es mit JPEX?

Es gab Beschwerden von Privatanlegern √ľber Schwierigkeiten, virtuelle Verm√∂genswerte von ihren JPEX-Konten abzuheben, sowie Berichte √ľber ge√§nderte und reduzierte Kontost√§nde.

Wie hoch sind die potenziellen Verluste im Zusammenhang mit JPEX?

Die potenziellen Verluste im Zusammenhang mit JPEX werden auf bis zu 1 Milliarde Hongkong-Dollar (128 Millionen US-Dollar) geschätzt.

Quelle: South China Morning Post(Das Bild in diesem Artikel stammt von Pixabay)

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